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R. Kühn /G. Weiß

Für die Zukunft der Schwimmhalle und des Freibades wird die Stadt mehr Geld in die Hand nehmen müssen

In den letzten Wochen mehrten sich die Beschwerden über das geschlossene Freibad am See und den Bootsverleih. Vor diesem Hintergrund trafen sich gestern die Ausschussvorsitzenden Gregor Weiß und Ronny Kühn mit dem Geschäftsführer der Strausberger Bäder GmbH - Herrn Thaleiser.

Ein Weiterbetrieb des Freibades wird bei dem derzeitigen Wasserstand nicht ohne grundlegende Uferbefestigungen und einer Anpassung des Nichtschwimmerbereichs sicher möglich sein. Der Bootsverleih ist inzwischen geöffnet, kämpft jedoch auch mit den Schwierigkeiten die die Gäste beim Einsteigen in die Boote haben.

Langfristig wird hier eine Art Schwimmsteg die Lösung sein.

Idee für die nötigen Anpassungen liegen seit 2017 bei der Verwaltung. Thaleiser:  „ Die Politik muss sich zum Freibad bekennen oder eben nicht. Seit Jahrzehnten ist das Freibad und seine Probleme im Mai in aller Munde und im Herbst wieder vergessen. Es braucht hier mehr Planungssicherheit. Das Freibad ist ein Teil von Strausberg und seiner Geschichte.“

Kühn und Weiß waren unangenehm überrascht, dass die Vorschläge zu Verbesserung nun fast schon wieder zwei Jahre in der Schublade der Verwaltung liegen ohne das Licht der Fachausschusse gesehen zu haben.

Dazu R. Kühn: „ Die Verwaltung wird erklären müssen, wieso in der Haushaltsdebatte die wir ja in den letzten Monaten engagiert geführt haben die notwendigen Investitionen zu kurz gerechnet wurden. Zumal alle Informationen vorlagen. Die neuen Stadtverordnten werden klären wer hier wo und wie lange geschlafen hat.

Gregor Weiß ermutigte den Geschäftsführer seine Vorschläge gern auch nachdrücklicher zu verkünden: „Strausberg kann dankbar sein einen Partner zu haben der mit soviel Elan ein nicht immer dankbares Geschäft für die Strausberger erledigt. Sprechen Sie uns ruhig laut an wenn es politische Unterstützung braucht. Als Ehrenamtliche bekommen wir nicht alles mit, wenn die Verwaltung so zurückhaltend mit Informationen ist“

Im zweiten Teil des Gesprächs war  die Zukunft der Schwimmhalle der Schwerpunkt. Die 1974 erbaute und 1997 grundlegen sanierte Halle ist ein Unikum in der Region. Die Stadt als Eigentümerin wird hier in den nächsten Jahren grundlegend in die Instandhaltung investieren müssen. Thaleiser „ Wie gehen hier sehr kostensparend ran und haben eine Menge Erfahrung die teilweise historische Technik im Gang zu halten. Trotzdem ist die Halle nach der Sanierung 1997 fast so lange in Betrieb wie zwischen Neubau und 1997. Das wird nicht ewig gutgehen.“

Kühn und Weiß sicherten ihm die nötige Unterstützung zu: „Sportstätten sind für uns Teil der Daseinsvorsorge. Wir werden einen Weg finden das die Kommune ihrer Verantwortung nachkommt. Herr Thaleiser übernimmt als Unternehmer eine Aufgabe die eigentlich Aufgabe der öffentlichen Hand ist“. 

Die neue Linksfraktion hat nach diesem Gespräch mindestens einen Punkt mehr auf dem Aufgabenzettel.

 


Gedanken über die Welt, in der unsere Nachkommen leben werden

Die Sammlung der Gedanken vom Juni 2018 kann hier heruntergeladen werden. Die Autoren freunen sich wie immer über Feedback und Kommentare


Standpunkte zur sicherheitspolitische Lage (Stand  2017)

Der Diskussionszirkel Friedenspolitik hat ein Standpunktepapier zur internationalen sicherheitspolitischen Lage erstellt, das hier heruntergeladen werden kann. Es wird zu gegebenen Anlässen aktualisiert. Die Autoren freuen sich über Feedback und Kommentare.