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Wolfram Wetzig

28. FF in Strausberg – klein aber fein

Gemessen an dem schweren Start für unseren Strausberger Beitrag an den kreisweit organisierten Veranstaltungen, als es anfänglich keine Ideen und keine rechte Lust gab, sich tatkräftig einzubringen, hat unser Strausberger Stadtverband doch noch einen wertvollen Beitrag zum Gelingen der Friedenswochen in Märkisch-Oderland erbracht. Sicherlich war das Kernstück unseres Gesamtbeitrages das 28. Strausberger Friedensfests auf dem Alten Gutshof. Die Traditionsveranstaltung zieht immer noch Publikum und der Ernst-Busch-Chor Berlin sowie Gregor Gysi warben bereits mit ihren Namen für sich. Verbunden mit Ankündigungen in unseren Stadt-Impulsen, der Presse und Plakaten an markanten, durch Fußgänger stark frequentierten Punkten, kam doch eine beachtliche Teilnehmerzahl zustande, die durch unser Friedensbanner auf dem Gutshof begrüßt wurden. Es war also offensichtlich mehr, als die vom Kreisvorstand im Vorfeld erwartete „Belustigung für Mitglieder“, für die man so viel Geld nicht ausgeben wollte. Denn die Mehrzahl der Besucher im Ku-Stall waren eigentlich keine Mitglieder unserer Partei, aber sehr wohl unsere Sympathisantinnen und Symphatisanten, also unsere Wählerinnen und Wähler. Und für diese haben wir das Fest organisiert. Ihr Lob war uns Lohn genug - klein, aber fein.

Ebenfalls sehr gute Resonanz fanden die anderen in Strausberg und Umgebung zusammen mit befreundeten Parteien und Organisationen durchgeführten Veranstaltungen. In Verantwortung der DKP Strausberg fand ein eindrucksvolles Gedenken im Gamengrund statt, wo der Antifaschisten gedacht wurde, die sich in diesem Waldstück im Sommer 1941 getroffen hatten, um die Maßnahmen im Kampf gegen den Krieg festzulegen. Viele Mitglieder dieser Gruppe wurden bis Kriegsende hingerichtet. Unser Stadtverband wird sich sicher auch in kommenden Jahren an dieser Veranstaltung beteiligen.

Die Ausstellungseröffnung zum Thema „Retter oder Schlepper“, organisiert vom Landtagsabgeordneten Marco Büchel, die noch bis in den Herbst hinein in der Kreisgeschäftsstelle zu sehen ist, war zwar etwas spärlich besucht, nichtsdestotrotz aber sehr interessant und brandaktuell. Sie ist in die bundesweiten Aktivitäten zu den Aktionen mit der Bezeichnung „Seebrücke“ einzuordnen und fand das Interesse der Strausberger Lokalredaktion der MOZ. Dieses Interesse vermissten wir allerdings bei der Abschlussveranstaltung der Friedenswochen, dem Gedenktag für die Opfer des Faschismus, organisiert und durchgeführt vom Kreisverband der VVN-BdA MOL und dem Verein „alternativen denken“ am Gedenkstein in der Wriezener Straße. Über 70 Teilnehmer hörten die Gedenkrede von Kerstin Kaiser, die bemerkenswerte, aber auch alarmierende Parallelen in der gesellschaftlichen Entwicklung in der Weimarer Republik, dem faschistischen Deutschland und den Tendenzen in Europa und der Bundesrepublik der heutigen Tage aufzeigte. Die anschließende Buchlesung in der überfüllten Geschäftsstelle zum Thema: „Das Rittergut Garzau und jüdische Zwangsarbeit“ rundete den gelungenen Tag ab.


Gedanken über die Welt, in der unsere Nachkommen leben werden

Die Sammlung der Gedanken vom Juni 2018 kann hier heruntergeladen werden. Die Autoren freunen sich wie immer über Feedback und Kommentare


Standpunkte zur sicherheitspolitische Lage (Stand  2017)

Der Diskussionszirkel Friedenspolitik hat ein Standpunktepapier zur internationalen sicherheitspolitischen Lage erstellt, das hier heruntergeladen werden kann. Es wird zu gegebenen Anlässen aktualisiert. Die Autoren freuen sich über Feedback und Kommentare.