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R. Kühn

Das Strausberger Schwimmbad ist aktuell zu - ein bundesweites Problem

Die Schwierigkeiten um das Strausberger Schwimmbad sind bekannt und eine Lösung in Sicht. Interessanterweise sind wir nicht allein mit dieser Frage.

Deshalb hier der Text einer kleinen bundesweiten Initiative unserer Partei in dieser Frage:


Jahr für Jahr schließen mehr Bäder in Deutschland. Die Folge: Immer weniger Kinder können sicher schwimmen. Badeunfälle enden öfter tödlich. Und: Schwimm bäder gehören zu den wenigen Orte der Gemeinde, an denen noch alle zusammen kommen. Sie zu erhalten ist ein Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft.
Im Jahr 2000 gab es noch 7 800 Hallen und Freibäder. Heute sind es etwa 6 500. Seit dem Jahr 2000 ist bundesweit jedes zehnte Schwimmbad geschlossen worden, das sind durchschnittlich mindestens 40 Bäder pro Jahr.

Warum? Schwimmbäder gehören nicht zu den Pflichtaufgaben der Kommune, sondern zu den sogenannten freiwilligen Aufgaben der Kommunen. Wenn mal das Geld knapp ist, wird bei den frei willigen Aufgaben als erstes gespart. Das halten wir für falsch! Schwimmen ist auch eine Frage von Arm und Reich: Wer Geld hat, kann in ein Fitnessstudio mit  Schwimmbad ausweichen. Zudem boomt der Markt für Swimmingpools. Reiche bauen sich LuxusSchwimmanlagen in ihre Gärten.
Woher kommt all der Reichtum?
Die Steuern für Reiche und ihre Vermögen und Erbschaften sind gesunken.
Warum haben die Kommunen kein Geld?
Die Steuern für Reiche und ihre Vermögen und Erbschaften sind gesunken.

Ohne Schwimmbäder lernen Kinder und Jugendliche nicht schwimmen. Schwimmvereine oder Schulsport im Schwimmbad finden dann nicht statt. 2022 konnten doppelt so viele Grundschulkinder nicht schwimmen wie noch vor fünf Jahren. Auch die Frage des Schwimmens ist eine Klassen frage: Die Hälfte der Kinder aus Haushalten, die weniger als 2.500 Euro zur Verfügung haben, können nicht schwimmen. Der Eintritt ins Schwimmbad ist für viele einfach zu teuer. In Haushalten, in denen es mehr als 4.000 Euro Einkommen gibt, können fast 90 Prozent der Kinder schwimmen. Badespaß und SchwimmbadPommes sind demnach Selbstverständlichkeit und dürfen nicht am Geld scheitern!


DIE LINKE will Schwimmbäder für Alle:


■ Erhaltet unsere Bäder: Schwimmbäder sind doch keine Wirtschaftsunternehmen! Sie sind Teil unserer Daseinsvorsorge und müssen als solche erhalten bleiben. Wir sagen Nein zum BäderSterben! Die Bäder
müssen saniert und modernisiert werden. Laut DLRG werden 14 Milliarden Euro benötigt, um innerhalb von zehn Jahren bundesweit alle Schwimmbäder zu sanieren.
■ Schwimmen für alle: Jede Grundschule sollte ein Bad für den Schwimmunterricht in erreichbarer Nähe haben. Familien, die sich keinen teuren Urlaub leisten können, sind in den Sommerferien auf Schwimmbäder in der Nähe angewiesen. Das muss drin sein!
■ Kostenlosen Eintritt für alle Kinder: Wir wollen, dass alle Kinder umsonst ins Schwimmbad können. In vielen Städten gibt es bereits Modelle wie den »Ferienpass«. Wir wollen, dass der Bund die Kommunen in die finanzielle Lage versetzt, dass alle Kinder schwimmen lernen und gehen können. Denn alle Kinder verdienen die gleiche Chance und es muss Sichergestellt werden, dass alle Kinder schwimmen können! Die Kommunen bräuchten dafür 548 Mio. Euro im Jahr. Wir finden, dass das jeden Euro wert ist!
■ Geld ist genug da! Es ist nur falsch verteilt: Wenn die Vermögensteuer wieder eingeführt würde, käme sie den Ländern und damit den Kommunen zugute. Sie würde ungefähr 60 Milliarden im Jahr einbringen. Damit können wir nicht nur Schwimmbäder für Alle finanzieren!


www.die-linke.de/umsteuern


Die Linke hilft:

An jedem ersten Dienstag im Monat bietet Karsten Knobbe kostenlose Online-Beratung zu den Themen Miet-, Arbeits-, Zivil-, Asyl- und Aufenthaltsrecht, Ärger mit Behörden, schwer verständliche Verträge etc. an.  Ab 18:30 Uhr sind wir für euch und eure Anliegen erreichbar. Wählt euch zum Videogespräch ein unter: https://videokonferenz.die-linke.de/b/mat-olu-0sb-etw
oder alternativ telefonisch unter 030-8094950 - PIN 18202.

Bei ausländerrechtlichen Fragen können Dolmetscher herangezogen werden.

Bei rechtsradikalen Übergriffen arbeiten wir mit der Strausberger Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt (BOrG) zusammen.

Gedanken über die Welt, in der unsere Nachkommen leben werden

Die Sammlung der Gedanken vom Juni 2018 kann hier heruntergeladen werden. Die Autoren freunen sich wie immer über Feedback und Kommentare


Standpunkte zur sicherheitspolitische Lage (Stand  2017)

Der Diskussionszirkel Friedenspolitik hat ein Standpunktepapier zur internationalen sicherheitspolitischen Lage erstellt, das hier heruntergeladen werden kann. Es wird zu gegebenen Anlässen aktualisiert. Die Autoren freuen sich über Feedback und Kommentare.